KD2

Nächstes Wochenende feiert einer meiner Lieblingsclubs Wiedereröffnung und ich freue mich wirklich.

In 6 Monaten konnte niemand diese Lücke füllen. Nicht im Stadtbild, nicht in meinem Herzen.

Vom Keller ins Erdgeschoss. Mehr Bar als Club.

Aber ich habe ja kein Problem damit, im Hintergrund durchzudrehen, während vorne am Tresen die Gäste ihre Weißweinschorle schlürfen.

Keimchen

Wo ich doch gerade von Männern rede, die Frauen gerne ins Gesicht fassen und als Ergänzung zu meinem preisverdächtigen Beitrag Passiv-Blowjob:

Nur die Hälfte der männlichen Toilettenbenutzer wäscht sich die Hände.

Da muss ich immer an eine Szene vor einem Club-Klo denken, in der ein schnöseliger Typ eine Frau anbaggerte und seine ausgestreckte Hand mit der in ziemlich trockenem Tonfall gestellten Frage gekontert wurde:

„Hast du dir denn auch die Hände gewaschen?“

Hahaha.

Gesprächs-Kuschler

Irgendeine Allerweltsfrage. Auf die sie höflich antwortet.

Aber es ist ja so laut. Die Leute. Die Musik. Also eine Hand in ihr Gesicht, eine Hand an ihre Hüfte.

Wange an Wange.

Vielleicht auch noch ein wenig über ihren Rücken streichen.

Mein Vorbild, wenn ich mich mit (unbekannten) Frauen unterhalte?

Angela.

Angela_Merkel_Juli_2010_-_3zu4

Blackout

Ich will in Bars & Clubs abhängen. Nicht zu Hause auf dem Sofa.

 

Der nächsten Frau, die vor mir einen Balztanz aufführt, fasse ich auch geradewegs an den Hintern. Versprochen.

Bloß ist es zu heiß.

Positive Auswirkungen hat die Hitzewelle dagegen auf mein Mr. Vain Projekt.

Schokolade schmeckt mir bei dem Wetter einfach nicht 😦

Ripped

Sporadisch lese ich die Zeit-Online-Dating-Kolumne „Es ist kompliziert“.

Immer jedoch stehen unter dieser unsägliche Kommentare.

Weil die Protagonistin Ende 40 ist.

„In Ihrem Alter sind andere Frauen schon längst Großmutter!“

Als ob das eine besondere Leistung wäre. Sich zu vermehren.

Oder.

„Ein One-Night-Stand mit 50 ist einfach peinlich!“

Blödsinn.

Nur bei einer einzigen Sache gibt es eine Altersgrenze.

Kaputte Jeans.

hmprod

Eiland

Abgesehen von dem gescheiterten Annäherungsversuch war es ein sehr schöner Abend. Zuerst musste ich nachgucken, ob sie nicht doch noch eine Lächeln für mich übrig hat, was sich aber im Dämmerlicht schwer ausmachen ließ.

Dann besuchte ich meine Klofrau-Freundin, die hatte ich schon länger nicht gesehen und ihre Bar lag auf dem Weg zu meinem letztendlichen Ziel, einem Club in der Nähe vom Hbf.

Beim Hipster-Check würde dieser durchfallen und von Frau Insta-Famous wahrscheinlich wie folgt beschrieben werden: „Das ist doch so ein Club, in dem die Leute ihre Wodkaflaschen & Red-Bull-Dosen in Eiskübeln durch die Gegend schleppen??? Mit Wunderkerzen???“

Stimmt. Aber das ist mir ja egal. Hauptsache ich kann die Nacht durchtanzen. Und das hat ganz gut geklappt.

In meiner geliebten Cargohose.

Die man anscheinend durchaus zur „entspannten Abendgarderobe“ zählen kann.

20180714_233823

Trottel-Modus

Es ist wieder passiert. Und hat mich g e n e r v t.

Beeindruckt von meinen Saturday-Night-Dancing-Skills wackelt Frau mit dem Hintern.

Das funktioniert aber nicht bei mir.

Statt sich umzudrehen, das Wort an mich zu richten, quatscht sie ein Dutzend Typen an, gestikuliert und zeigt in meine Richtung.

Die Typen gucken komisch.

Ich zucke mit den Schultern.

Frauen.

Freedom

Gerade habe ich die erste Staffel „Mr. Robot“ beendet und wäre jetzt gerne ebenfalls ein super Hacker, der jede Maschine und jeden Menschen knacken kann.

Ich wollte auch schon Drogenbaron, Mafiaboss, Undercover-Cop, Startup-Millionär, kugelsicher und unverwundbar sein.

Aber nie Rettungsschwimmer.

Brusthaare stehen mir einfach nicht.

Mitch_1