Slut-Shaming 3

Sie war blond. Sah nicht schlecht aus. Sprach mich an. Wollte sich unterhalten.

Ich war abweisend. Unfreundlich.

„Du bist aber nicht sehr gesprächig!“

Weil sie ein Jackett trug.

Das ärgert mich noch heute.

Mein Verhalten.

Wegen einem Kleidungsstück.

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Bundeskanzlerin a. D.

4 Parteien, die CSU vor einem Rechts-Ruck + ein Horst „Obergrenze“ Seehofer, dessen Stuhl, Verzeihung, Thron, gewaltig wackelt.

Jamaika. Ein Traum.

Mich irritiert allerdings besonders die selbstverständliche Forderung an die SPD: „Wenn wir keinen Bock haben, dann müsst ihr.“

Nö.

Neuwahlen und/oder Angela Merkel tritt zurück.

Lauchgemüse 5

Es geht noch immer um diesen Artikel.

5. Laufen

Man kennt das. Der Ex-Knacki/Boxer/Alkoholiker will wieder fit werden, also läuft er.

Eye of the Tiger.

Wer Laufen toll findet und dabei keine Beschwerden hat, soll das auch weiterhin machen.

Aber Laufen ist überbewertet. Die Gleichung Sport = Laufen falsch.

Niemand muss Laufen.

Ich persönlich hasse Laufen.

Es gibt genügend Alternativen.

Influenza

facefckafdinsta

Ihr habt hoffentlich die letzten Tage nicht nur Smoothie-Bilder und Woke-up-like-this-Selfies gepostet, sondern eure Mitmenschen on- und offline animiert, morgen wählen zu gehen.

Ich bin selbst ziemlich gespannt auf das Ergebnis. Und die anschließende Regierungsbildung.

Allerdings.

Die AfD …

Wer zweimal mit derselben pennt

Wiederholungen sind langweilig. Damit meine ich diesen Text.

Aber ich muss diesen Blödsinn immer noch lesen.

Generation Beziehungsunfähig.

Ein Blick zurück hilft vielleicht.

Die Lage:

„Das Private wurde politisch, jeder sollte seine Sexualität frei ausleben, auch mit mehreren Partnern. Statt rigider Sexualmoral war nun freie Liebe angesagt.“

„Monogame Beziehungen, ob mit oder ohne Trauschein, widersprechen der Natur des Menschen und schränken ihn in seiner individuellen Entfaltung ein. Besitzansprüche an eine Partnerin oder einen Partner sollte man unterdrücken oder gar nicht erst entwickeln.“

„Es war verpönt, beispielsweise Eifersucht anzusprechen oder mit seinem Partner oder seiner Partnerin zu diskutieren.“

Die Probleme:

„Vor allem das polygame Beziehungsleben brachte auch viel Leid hervor. Und den Kummer, der daraus entstand, den Partner teilen zu müssen, musste jeder mit sich allein ausmachen.“

„Selbst wer keine erniedrigenden Verhaltensvorschriften für lebenden Besitz vertreten wollte, war oft genug eifersüchtig, verletzt und unglücklich.“

Das Ergebnis:

„Die meisten kamen am Ende wieder bei tradierten Beziehungsmodellen an und erzogen auch ihre Kinder in diesem Sinn.“

„Man schießt über das Ziel hinaus, stellt fest, das ist auch nicht so toll und rudert wieder dahin zurück, wie man es aus seiner Kinderstube kennt.“

„Geheiratet wurden die treuen WG-Genossinnen.“

Wenn tatsächlich eine Mehrheit der Menschheit keinen Bock mehr auf Zuneigung, Zärtlichkeit, Geborgenheit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Zweisamkeit, Intimität, Vertrautheit, Nähe hat, ja, dann können wir darüber reden, ob sich etwas geändert hat.

Bis dahin werdet ihr, wie jede Generation davor, ob mit oder ohne Tinder, als langweilige Spießer enden.

Versprochen.