Influenza

facefckafdinsta

Ihr habt hoffentlich die letzten Tage nicht nur Smoothie-Bilder und Woke-up-like-this-Selfies gepostet, sondern eure Mitmenschen on- und offline animiert, morgen wählen zu gehen.

Ich bin selbst ziemlich gespannt auf das Ergebnis. Und die anschließende Regierungsbildung.

Allerdings.

Die AfD …

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Wer zweimal mit derselben pennt

Wiederholungen sind langweilig. Damit meine ich diesen Text.

Aber ich muss diesen Blödsinn immer noch lesen.

Generation Beziehungsunfähig.

Ein Blick zurück hilft vielleicht.

Die Lage:

„Das Private wurde politisch, jeder sollte seine Sexualität frei ausleben, auch mit mehreren Partnern. Statt rigider Sexualmoral war nun freie Liebe angesagt.“

„Monogame Beziehungen, ob mit oder ohne Trauschein, widersprechen der Natur des Menschen und schränken ihn in seiner individuellen Entfaltung ein. Besitzansprüche an eine Partnerin oder einen Partner sollte man unterdrücken oder gar nicht erst entwickeln.“

„Es war verpönt, beispielsweise Eifersucht anzusprechen oder mit seinem Partner oder seiner Partnerin zu diskutieren.“

Die Probleme:

„Vor allem das polygame Beziehungsleben brachte auch viel Leid hervor. Und den Kummer, der daraus entstand, den Partner teilen zu müssen, musste jeder mit sich allein ausmachen.“

„Selbst wer keine erniedrigenden Verhaltensvorschriften für lebenden Besitz vertreten wollte, war oft genug eifersüchtig, verletzt und unglücklich.“

Das Ergebnis:

„Die meisten kamen am Ende wieder bei tradierten Beziehungsmodellen an und erzogen auch ihre Kinder in diesem Sinn.“

„Man schießt über das Ziel hinaus, stellt fest, das ist auch nicht so toll und rudert wieder dahin zurück, wie man es aus seiner Kinderstube kennt.“

„Geheiratet wurden die treuen WG-Genossinnen.“

Wenn tatsächlich eine Mehrheit der Menschheit keinen Bock mehr auf Zuneigung, Zärtlichkeit, Geborgenheit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Zweisamkeit, Intimität, Vertrautheit, Nähe hat, ja, dann können wir darüber reden, ob sich etwas geändert hat.

Bis dahin werdet ihr, wie jede Generation davor, ob mit oder ohne Tinder, als langweilige Spießer enden.

Versprochen.

Callcenter-Jüngling

Weil 2001 der Andreas die Uschi vor dem ersten Date angerufen hat und sie 12 Monate später geheiratet haben, gibt es heute immer noch Männer, die das für eine gute Idee halten.

Anrufen. Ist es nicht. Schon gar nicht beim Online-Dating.

Der Kontakt ist da. Das nächste Ziel ein Date.

Aber statt ein Treffen auszumachen, wird um eine Telefonnummer gebettelt.

Eine Runde durch den App-Store gedreht. Von Tinder zu WhatsApp zu Facebook zu Instagram und wieder zurück.

Dabei spielt das Gesabbel vorher, egal ob per Chat, Telefon, Brief oder Flaschenpost, keine Rolle.

Privatsphäreeinstellungen, Stalker, Nervensägen, Karteileichen. Findet jede Frau sexy.

Lidl-Connect-Aldi-Talk-Gepräche mit einer Minute Zeitverzögerung auch.

Freunde.

Wenn ihr unbedingt mit einer Frau telefonieren wollt, dann ruft doch einfach eure Oma an.

Die freut sich bestimmt.

Ins Knie gefickt

Heute habe ich Muskelkater. Treppen steigen geht nur auf den Hacken.

Sonst sind die Auswirkungen vom Tanzen immer Wadenkrämpfe.

Lösung: Ein Brett + Kantholz mit Schrauben und Leim verbinden.

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Draufstellen. Dehnen.

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Tut weh.

Ist aber geil.

Wie ein halber Männer-Orgasmus.